PAP - Password Authentification Protocol
CHAP - Challenge Handshake Authentication Protocol
PAP stellt eine Form der Echtheitsbestätigung dar, bei der Klartextkennwörter verwendet werden und die die einfachste Art des Echtheitsbestätigungsprotokolls darstellt. Diese Form der Authetifizierung kann allerhöchstens in kleine Lokalen Netzen akzeptiert werden, keinesfalls jedoch in grösseren und öffentlichen Netzen.
CHAP stellt dazu eine erhöhte Sicherheitsstufe dar und wird vielfach verwendet um sich beispielsweise gegenüber einem Internetprovider bei einem Einwählvorgang per Passwort zu authenzifizieren. CHAP wurde 1996 unter RFC 1994 als Draft Standard für Authentifizierung über das PPP Protokoll (Point-to-Point-Protocol) vorgeschlagen.
PPP ist ein Punkt-zu-Punkt Protokoll auf der Sicherungsschicht, das Funktionen zur Rahmenerstellung, Fehlerüberwachung und ein Verbindungssteuerprotokoll zum Anschalten und Testen von Leitungen bereitstellt. PPP dient dazu, eine Vielzahl von Pakten unterschiedlicher Protokolle verpackt über eine Punkt-zu-Punkt-Leitung (z.B. eine Telefonleitung) zu versenden. Die Nutzdaten können dabei so unterschiedliche Protokolle wie IP-, IPX- oder Appletalkpakete enthalten (Tanenbaum, 1998).
Das CHAP-Protokoll benutzt nun folgende Schritte: