HTML - Hypertext Markup Language
Hypertext Markup Language ist der Name des z.Z. wichtigsten Dokumentenformats im WWW. Wie der Name schon sagt, ist es eine Sammlung von Anweisungen, die es erlaubt, Text formatiert darzustellen. Dazu kommen als wesentliche Merkmale die Formulierung von Verknüpfungen zwischen den Dokumenten und die Einbindung von Grafiken. Auch hier sollen nur die grundsätzlichen Merkmale aufgezeigt werden, auf Syntax und Sprachumfang einzugehen würde den Rahmen dieser Arbeit sprengen.
HTML weist folgende charakteristische Eigenschaften auf:
HTML entstand 1990 im Rahmen des WWW-Projektes am europäischen Hochenergieforschungszentrum CERN in Genf. Im November 1995 schliesslich wurde HTML 2.0 im RFC 1866 zum Internet Standard. Erst die Version 2.0 wurde eine SGML Anwendung, bis dahin gab es nur gewisse Ähnlichkeiten (Klute, 1996). Im selben Jahr wurde bereits der HTML 3.0 Tag-Set beschrieben der aber bald wieder wegen proprietärer Entwicklungen von HTML-Extensions von Netscape und Microsoft wieder veschwand. Als den wirklichen Nachfolger von HTML 2.0 betrachtet Eddy, (1997) die Version HTML 3.2 die 1996 erschien. In die Version 3.2 wurden die von diversen Browser-Entwicklern vorgeschlagenen Merkmale wie Tabellen, Java-Applets, Fliesstext um Grafiken, Hoch- und Tiefstellen von Text integriert. Ausserdem sollte 3.2 natürlich kompatibel zum bis dato einzigen HTML Internet Standard, der Version 2.0 bleiben. 1998 erschien als vorerst letzte (4.01) dann die Version HTML 4.0 die Unterstützung für Multimedia Optionen, Script-Sprachen (Java-Script!) und style sheets und eine bessere Druckerunterstützung bietet. Ausserdem wurde die Unterstützung von Dokumenten, die auf die Bedürfnisse von Nutzern mit sensorischen Körper-Behinderungen zugeschnitten sind und die Internationalisierung verbessert (www.w3.org, 1998).